Der Brautstraußwurf

Tradition, Gerangel, und manchmal eine Überraschung

Stellt euch vor: Die Braut steht mit dem Rücken zur Gruppe, schwingt den Strauß über die Schulter – und dann bricht Chaos aus. Zehn Frauen stürzen sich gleichzeitig auf den fliegenden Blumenstrauß, einer stolpert, eine andere springt, und am Ende hält ihn die, mit der niemand gerechnet hat.

Der Brautstraußwurf ist eine der ältesten Hochzeitstraditionen – und eine der unterhaltsamsten. Nicht, weil alle wirklich glauben, dass die Fängerin als Nächste heiratet. Sondern weil dieser Moment für Lacher, Spannung, und manchmal für echte Überraschungen sorgt.

Ich habe Brautstraußwürfe erlebt, bei denen die beste Freundin den Strauß gefangen hat – und drei Monate später verlobt war. Ich habe welche erlebt, bei denen die kleine Cousine den Strauß geschnappt hat – und alle gelacht haben. Und ich habe welche erlebt, bei denen niemand den Strauß wollte – und die Braut ihn zweimal werfen musste.

Der Brautstraußwurf ist kein Muss. Aber wenn ihr ihn macht, macht er Spaß.

Hinweis: Dieses Video zeigt den Wurf des Brautstraußes auf einer echten Hochzeit. Zum Schutz der anwesenden Gäste ist die Aufnahme bewusst leicht unscharf, und aus urheberrechtlichen Gründen wurde auf Musik verzichtet.


Warum ist der Brautstraußwurf so beliebt?

1. Er ist eine alte Tradition
Die Legende besagt: Wer den Brautstrauß fängt, heiratet als Nächste. Natürlich glaubt das niemand wirklich – aber es ist ein schöner Gedanke.

2. Er sorgt für Unterhaltung
Das Gerangel, die Spannung, die überraschte Fängerin – der Brautstraußwurf ist ein Programmpunkt, der die Gäste aktiviert und für gute Stimmung sorgt.

3. Er ist ein Symbol für Glück und Hoffnung
Der Brautstrauß ist mehr als nur Blumen. Er steht für eure Liebe, euer Glück – und den Wunsch, dass auch andere dieses Glück finden.


Wie läuft der Brautstraußwurf ab?

1. Die unverheirateten Frauen versammeln sich
Ich rufe alle unverheirateten Frauen auf die Tanzfläche. Manche kommen freiwillig, andere müssen überredet werden. Manchmal sind es drei, manchmal zwanzig.

2. Die Braut dreht sich um
Die Braut steht mit dem Rücken zur Gruppe, schwingt den Strauß über die Schulter – und wirft.

3. Das Gerangel beginnt
Alle stürzen sich auf den Strauß. Manche springen, manche stehen nur da, und eine fängt ihn – oft die, mit der niemand gerechnet hat.

4. Die Fängerin wird gefeiert
Applaus, Jubel, vielleicht ein kleines Interview („Wann ist deine Hochzeit?“). Die Fängerin bekommt den Strauß – und darf ihn behalten.


Der Tipp: Ein zweiter Strauß

Viele Bräute möchten ihren Brautstrauß behalten – als Erinnerung an den Tag. Aber gleichzeitig wollen sie die Tradition des Brautstraußwurfs nicht verpassen.

Die Lösung: Ein zweiter, kleinerer Strauß – extra für den Wurf.

Der Florist kann euch einen „Wurfstrauß“ machen, der ähnlich aussieht wie euer Original, aber kleiner und günstiger ist. So könnt ihr euren echten Strauß behalten – und trotzdem die Tradition leben.

Mein Tipp:
Sprecht mit eurem Floristen. Die meisten machen das regelmäßig und wissen genau, was funktioniert.


Wann sollte der Brautstraußwurf stattfinden?

Der Brautstraußwurf findet klassischerweise während der Party statt – oft in der Mitte oder gegen Ende, wenn die Stimmung schon gelöst ist.

Mögliche Zeitpunkte:

1. Nach dem Tortenanschnitt
Die beiden Programmpunkte lassen sich gut kombinieren. Erst die Torte, dann der Brautstrauß – und danach geht’s weiter mit der Party.

2. Mitten in der Party
Der Brautstraußwurf als kleiner Programmpunkt zwischendurch. Unterbricht kurz die Tanzfläche, sorgt für Abwechslung, und dann geht’s weiter.

3. Gegen Ende der Party
Kurz bevor die ersten Gäste gehen. Ein letzter Höhepunkt, bevor der Abend ausklingt.

Mein Tipp:

Plant den Brautstraußwurf nicht zu spät. Wenn schon viele Gäste weg sind, fehlt die Dynamik.


Was, wenn niemand den Strauß fangen will?

Das passiert manchmal. Die unverheirateten Frauen stehen da, keiner bewegt sich, und der Strauß fliegt ins Leere.

Was tun?

  • Vorher Stimmung machen: Ich kündige den Wurf an, mache ein bisschen Show draus, und motiviere die Frauen, mitzumachen.
  • Humor einbauen: „Wer will als Nächste heiraten? Niemand? Na gut, dann werfen wir eben zweimal!“
  • Notfalls überspringen: Wenn wirklich niemand will, könnt ihr den Wurf auch einfach lassen. Kein Drama.

Varianten des Brautstraußwurfs

1. Der klassische Wurf
Die Braut wirft über die Schulter, ohne zu schauen. Klassisch, bewährt, funktioniert.

2. Der gezielte Wurf
Die Braut dreht sich um und wirft gezielt zu einer bestimmten Person – der besten Freundin, der Schwester, oder der Cousine. Weniger Zufall, mehr Emotion.

3. Der Strumpfband-Wurf für die Männer
Manche Paare kombinieren den Brautstraußwurf mit einem Strumpfband-Wurf für die unverheirateten Männer. Der Bräutigam wirft das Strumpfband – und der Fänger „gewinnt“ zusammen mit der Straußfängerin.


Meine Rolle als euer DJ beim Brautstraußwurf

Der Brautstraußwurf ist ein kurzer, aber unterhaltsamer Moment – und ich sorge dafür, dass er funktioniert:

  • Ich rufe die Frauen zusammen: Motivierend, humorvoll, und so, dass alle Lust haben mitzumachen.
  • Ich mache Stimmung: Mit der richtigen Musik, der richtigen Ankündigung, und etwas Show.
  • Ich begleite den Moment: Musik läuft im Hintergrund, Spannung steigt, und dann: der Wurf.
  • Ich feiere die Fängerin: Applaus, ein kleiner Kommentar, vielleicht ein Song – und dann geht’s weiter.

Ihr werft – ich sorge für die richtige Atmosphäre.


Häufige Fragen zum Brautstraußwurf

Müssen wir den Brautstraußwurf machen?
Nein. Es ist eine Tradition, kein Muss. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, lasst es.

Was, wenn wir nur wenige unverheiratete Frauen haben?
Dann macht es trotzdem – auch mit drei Frauen kann es Spaß machen. Oder ihr lasst alle Frauen mitmachen, egal ob verheiratet oder nicht.Wenn Ihr es noch moderner machen wollt, ladet alle Gäste, die ein Stück Glück fangen möchten dazu ein.

Können wir den Strauß auch verlosen statt werfen?
Klar. Lose verteilen, ziehen, und die Gewinnerin bekommt den Strauß. Weniger Chaos, mehr Kontrolle.

Was passiert mit dem Strauß danach?
Die Fängerin nimmt ihn mit nach Hause – als Glücksbringer und Erinnerung an eure Hochzeit.


Der Brautstraußwurf ist ein Moment der Freude

Der Brautstraußwurf ist keine tiefgründige Tradition. Er ist einfach nur: Spaß. Ein Moment, in dem alle lachen, mitfiebern, und sich freuen – egal, wer den Strauß fängt.

Und manchmal ist genau das der Punkt. Nicht jeder Moment muss symbolisch oder emotional sein. Manchmal reicht es, wenn er einfach nur gute Laune macht.

Ich helfe euch, den Brautstraußwurf in den Ablauf einzubauen – vom Timing über die Ankündigung bis zur Musik.


Lasst uns euren Hochzeitsablauf besprechen – Kaffee statt Vertrag

Ihr plant eure Hochzeit und wollt wissen, ob der Brautstraußwurf zu eurem Ablauf passt? Wann der richtige Zeitpunkt ist? Wie wir den Moment gestalten? Dann lasst uns schnacken. Schaut direkt in meinen Kalender, ob euer Hochzeitstermin noch frei ist – und wenn ja, vereinbaren wir ein Kennenlernen bei euch zu Hause.

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